Koskenkorvaa, hu!
de Louis Spohr
Es gibt geheime Schmerzen
Sie klaget nie der Mund
Getragen tief im Herzen
Sind sie der Welt nicht kund
Es gibt ein heimlich Sehnen
Das scheuet stets das Licht
Es gibt verborgne Tränen
Der Fremde sieht sie nicht
Es gibt ein still Versinken
In eine innre Welt
Wo Friedensauen winken
Von Sternenglanz erhellt
Wo auf gefallnen Schranken
Die Seele Himmel baut
Und jubelnd den Gedanken
Den Lippen anvertraut
Es gibt ein still Vergehen
In stummen, öden Schmerz
Und Niemand darf es sehen
Das schwergepreßte Herz
Es sagt nicht was ihm fehlet
Und wenn's im Grame bricht
Verblutend und zerquälet
Der Fremde sieht sie nicht
Es gibt einen sanften Schlummer
Wo süßer Frieden weilt
Wo stille Ruh' den Kummer
Der müden Seele heilt
Doch gibt's ein schöner Hoffen
Das Welten überfliegt
Da wo am Herzen offen
Das Herz voll Liebe liegt
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