T3
de Agrypnie
Nicht hell nicht dunkel... kein Fünkchen Reiz kein Widerhall
Von Außen keine Hülle und von Innen wände kalt wie Stahl
Die Schlinge schneidet qualvolle Striemen am Halse in purpurnem Rot
Die Menschen da draußen ahnen nichts von des Gefangenen Not
Schlagen kratzen betteln lügen oder mit dem Tode ringen
Der Raum aus Glas um ihn herum wird jedoch niemals zerspringen
Schreien weinen hoffen beten für den Niedergang des Garten Edens
Zewitlos gebannt und verharrend im Dasein jenseits des wahren Lebens
Tobsüchtig gefangen im Raum aus Glas
Leidgesänge aus schwarzem Herzen
Die Zeit rennt nicht für ihn sieht alles von hier drinnen zieh'n
Der Versuch zu sprechen stößt nur auf des eigenen Wortes widerhall
So fristet er zeitlos gebannt sein Leben hier im eis'gen Wahn
Aber alles was zu erwarten ist ist der Wände Lachen
Schlagen kratzen betteln lügen oder mit dem Tode ringen
Der Raum aus Glas um ihn herum wird jedoch niemals zerspringen
Schreien weinen hoffen beten für den Niedergang des Garten Edens
Zewitlos gebannt und verharrend im Dasein jenseits des wahren Lebens
Tobsüchtig gefangen im Raum aus Glas
Leidgesänge aus schwarzem Herzen
Nicht hell nicht dunkel... kein Fünkchen Reiz kein Widerhall
Von Außen keine Hülle und von Innen wände kalt wie Stahl
Die Schlinge zieht sich enger um Striemen am Halse in purpurnem Rot
Die Menschen da draußen ahnen nichts von des Gefangenen Tod
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